Ausbildung

Die Ausbildung bei ajw dauert je nach Beruf drei oder dreieinhalb Jahre.
Sie findet in unseren Werkstätten statt.

Dazu kommen

  • der Unterricht in der Berufsschule,
  • Kurse bei der Innung bzw. anderen überbetrieblichen Ausbildungsstätten und
  • Praktika in Wirtschaftsbetrieben.

Ziel der Praktika ist unter anderem, bei entsprechenden Leistungen schon während der Ausbildung in den Betrieb zu wechseln. Die Vorteile eines Wechsels liegen in der höheren Bezahlung und den besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt, auch in der Chance auf Übernahme. Am Ende der Ausbildung steht aber - so oder so - erst mal die Prüfung vor der Handels-, Handwerks- oder Landwirtschaftskammer. Und damit die klappt, bieten wir auch den Übergängern an, sie weiterhin mit Förderunterricht und gezielten Prüfungsvorbereitungen zu unterstützen.

Wir arbeiten nicht für die Mülltonne, sondern bearbeiten auch Aufträge für Kunden. Aber die Ausbildung und die Vorbereitung zu den Prüfungen stehen im Vordergrund. Außerdem ist die Ausbildung in allen Berufen in unterschiedlichem Umfang in Qualifizierungsbausteine gegliedert, in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mitfinanzierten Projekt (jobstarter) erproben wir aktuell in der Elektroniker- und Kfz-Mechatroniker-Ausbildung vom Bundesinstitut für Berufsbildung erarbeitete Ausbildungsbausteine. Diese Aufteilung der Ausbildung in Bausteine ermöglicht es Zwischenziele besser zu dokumentieren, das Ziel der Ausbildungen bleibt aber trotzdem der Erwerb des Gesellenbriefs.

Die Ausbildungsvergütung beträgt zur Zeit

  • 338,00 € im 1. Lehrjahr
  • 354,90 € im 2. Lehrjahr
  • 372,65 € im 3. Lehrjahr
  • 391,28 € im 4. Lehrjahr.

Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt, kann zusätzlich Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beantragen. Anspruch auf Sozialhilfe oder Wohngeld besteht in Einzelfällen. Jeder Auszubildende erhält bei ajw einen Zuschuss zur HVV Proficard.

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